Sicher oder datengeschützt?

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Ein Unternehmen aus Israel hat eine Technik entwickelt, die Kreditkartenbetrug erschweren soll. Kleiner Haken: Über den Plastikgeld-Nutzer erfährt man dabei auch so einiges.

Mit mConfirm, wie sich das Produkt nennt, soll sich leichter verifizieren lassen, ob der Mensch, der gerade eine Kreditkarte benutzt, auch tatsächlich ihr Besitzer ist. Dazu wird einfach ermittelt, ob sich Kreditkarte und Handy des Käufers an der selben Stelle befinden. Das soll ohne GPS funktionieren und den Kunden auch nichts kosten, meint die Firma, die das System gerade amerikanischen Banken anbietet.

Und als ob das nicht ausreichen würde, Misstrauen gegenüber der Sicherheits-Segnung zu wecken, ist außerdem noch die Rede davon, dass bei der Überprüfung auch festgestellt werde, ob der jeweilige Einkauf dem Shopping-Muster des Kreditkartenbesitzers entspreche. Immerhin – jetzt ist man vorgewarnt, wenn die Hausbank künftig vielleicht auf die völlig uneigennützige Idee kommen sollte, zu Girokonto und Geldkarten auch noch ein günstiges Handy anzubieten … [gk]

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