Schulungsfirma: IT-Fachkräfte zu freigiebig mit ihren Daten

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In einer vorgetäuschten Sicherheitsbefragung hätten 72 Prozent der 350 befragten Teilnehmer offen Daten genannt, die eigentlich Betriebsgeheimnis bleiben sollten.

Fachkräfte aus dem IT-Bereich gehen zu freigibig mit ihren Daten um, erklärte heute die europaweit agierende Schulungsfirma Firebrand Training. Auf einem Branchentreffen hätte in einer vorgetäuschten Sicherheits-Befragung der Großteil der Umfrage-Teilnehmer sensible Daten herausgegeben, ohne zu zögern, teilt das Untenehmen in einer Pressemitteilung mit.

Praktisch keine Bedenken habe es gegeben bei der Nennung von vollständigem Namen, Position im Unternehmen, Geschäfts-Mailadresse und sogar genutztem Datenbanksystem.

“Würden die genannten Angaben in die Hände von Cyber-Kriminellen fallen, könnten sie damit etwa die Computer-Netzwerke von Firmen ausspionieren.”, erklärt der IT-Schulungsanbieter. Diese Veröffentlichung findet natürlich nicht ohne Hintergedanken statt: Das Unternehmen bietet Schulungen auch rund um das Sicherheitsbewusstsein der Firmen-Mitarbeiter an – und will diese natürlich vermarkten. (mk)

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