Reichstenliste: Yahoo-Angebot verbannt Bill Gates auf Platz 3

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Die Yahoo-Kauf-Offerte drückte die Microsoft-Aktien – und fegte damit Bill Gates erneut vom Thron des reichsten Menschen der Welt. Doch auch die jüngsten Milliardäre kommen aus der Hightech-Welt: Die Google- und Facebook-Gründer.

Nach der neuen Forbes-Liste der reichsten Bürger des Planeten ist Bill Gates nur noch Drittreichster . Schon einmal wurde er von diesem zweifelhaften Podest gehoben: vom mexikanischen Milliardär Carlos Slim Helú. Durch das Auf und Ab des Aktienmarktes hatte sich Gates wieder vorgeschoben, nun aber ist Warren Buffett der reichste Mann der Welt (62 Milliarden US-Dollar), Slim Helú auf Platz 2 (60 Milliarden) und Bill Gates ein Stück dahinter (58 Milliarden).


Der Wert der Reichsten laut !Forbes (copyright Forbes magazine)

Die Redakteure der Forbes wollten Buffet zu seinem neuen Titel befragen, doch der wollte seinen virtuellen Wert nicht kommentieren. Gates dagegen geht entspannter mit der Situation um – er besitzt ja trotz Abrutschens des Platzes noch 2 Milliarden mehr als voriges Jahr. Und die Kommentare, sein Wert sei nur deshalb nicht höher, weil der Microsoft-Kurs aufgrund des Kaufangebots an Yahoo gefallen sei, fechten ihn nicht an – der Mann hat inzwischen andere Prioritäten.

Unter den reichsten 20 finden sich inzwischen mehr Inder als US-Amerikaner – dank Software, Telekommunikation und Stahl. Insgesamt aber sind die meisten Milliardäre noch Amerikaner, danach folgen die Russen und am dritten Platz die Deutschen.

Die jüngsten Milliardäre der Welt kommen großteils aus der Internet-Welt: Der jüngste, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, ist gerade 23, danach folgen Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin. (mk)

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