Übernahmekandidat IDS Scheer?

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Deutschlands drittgrößtes Softwarehaus enttäuscht mit seinen Zukunftsaussichten. Marktbeobachter sehen in der Firma schon ein Objekt für Aufkäufer.

Fehlende Großaufträge, eine geringere Vertriebstätigkeit und die Konjunkturabkühlung in den USA führen bei der IDS Scheer AG womöglich zu einem Schwächeanfall, glauben die Analysten. Daraus ergebe sich ein verhaltener Ausblick für 2008. Die ursprünglich geplanten 600 Millionen Euro Jahresumsatz bis 2010 werden durch organisches Wachstum wohl kaum zu schaffen sein.

Außerdem könnte der schwache Aktienkurs der Unternehmens mögliche Käufer wie Oracle oder SAP anlocken. Mit letzteren verbindet IDS Scheer ohnehin eine frische Partnerschaft, die gerade gut anläuft. Die Firmen wollen bei der Implementierung von SOA-orientierten Lösungen stärker zusammenarbeiten. Es geht darum, den Firmenkunden zu helfen, gute Geschäftsmöglichkeiten auf Basis ihrer Daten schneller zu identifizieren. SAP und IDS Scheer wollen künftig auch in Sachen Mittelstand enger kooperieren. (rm)

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