Software-Downloads: Nicht von Pappe

Netzwerke

Der Markt für Software-Downloads ist 2007 um 42 Prozent gewachsen. Und hat damit mehr Umsatz erzielt als die Musik-Downloads.

Die Zeit der großen Software-Boxen im Elektromarkt, die außer einer CD und einem dünnen Handbuch nur aus viel Luft und Pappe bestehen, geht langsam zu Ende. So meldet die Telekom unter Berufung auf eine Studie der GfK, dass der Markt überdurchschnittlich wächst. Demnach erzielte der Download-Markt für Software im Jahr 2007 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von 42 Prozent.

Eine Hauptursache für diese Entwicklung sieht die Telekom in der Verbreitung schneller Internetanschlüsse. Im Januar 2007 hatten fast 60 Prozent der Deutschen mit Internetverbindung einen Breitbandanschluss.

Die Zahlen im Detail: Der Gesamtumsatz mit Downloads lag 2007 bei rund 173 Millionen Euro. Die Software machte davon 81 Millionen Euro aus. Im Vorjahr 2006 hatte die Zahl noch bei 57 Millionen gelegen. Zunehmend kaufen die Kunden auch höherwertige Titel per Download. Inzwischen wird schon jedes fünfte Programm heruntergeladen.

Ein großer Teil der Software wird derzeit noch auf den Seiten der Hersteller gekauft. Hierbei liegt der Sicherheitsspezialist Symantec auf Platz eins, gefolgt von Softwareload. Dahinter folgen die Softwarehäuser Ashampoo und Nero. Das Download-Portal der Deutschen Telekom hat nach eigenen Angaben seit 2006 über eine Million Nutzer und mehr als 8,5 Millionen Downloads verzeichnet und sich damit eine Spitzenposition unter den deutschsprachigen Angeboten gesichert.

(mto)

Telekom auf der Cebit: Halle 26, Stand A01

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