Ask.com bedient Desperate Housewives

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Die Suchmaschine sieht ein, nicht ernsthaft mit Google konkurrieren zu können. Und will in Zukunft vor allem die Fragen verzweifelter Hausfrauen beantworten. Die online erfahren wollen, wie sie ihren harten Alltag bewältigen können.

Die neue strategische Ausrichtung auf weibliche Fragen und Bedürfnisse geht – passend zur angepeilten Zielgruppe – mit einer schmerzhaften Diät einher. 40 Mitarbeiter müssen gehen, eine Abnahme um 8 Prozent.

Man könnte den Strategiewechsel auch als eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln sehen. Die Suchseite begann 1996 als Askjeeves.com und schmückte sich mit der Figur eines Butlers. Der war eilfertig bemüht, Fragen zu beantworten, die auch in vollständigen Sätzen formuliert sein durften.

2005 wurde Ask von Interactive Corp für 2,3 Milliarden $ aufgekauft. Obwohl sich die Fragen-Beantworter seither eine Menge einfallen ließen, hob ihre Site nie wirklich ab. Sie erreichte nur 4,5 Prozent Marktanteil, während Google vollschlanke 58,5 Prozent der Websuche besetzt.

(Sylvie Barak/bk)

The Inquirer UK