AMD geht mit 780G aufs Spielfeld

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Integrierte Grafik muss nicht immer eine Spassbremse sein. AMD zeigt auf der CeBIT, dass es auch anders geht. Charlie Demerjian hat es angetestet.

Bislang war es üblich, die GPU mit der geringsten Leistung aus der letzten Generation zu nehmen. Das brachte der Onboard-Grafik ihren schlechten Ruf ein. Das Lachen aber dürfte den Spöttern vergehen, wenn sie sich den neuen Chipsatz 780G ansehen, den AMD auf der CeBIT vorstellt.

AMD hat eine richtige GPU für das Chipset genommen. Mit auf dem Board sind eine Radeon HD24xx (RV620), Videobeschleunigung, 3D und all das.

Es gibt zwei Varianten, 780G und 780V. V steht für Value, die einfachere Lösung. Der Grafikkern des G wird mit Radeon HD3200 bezeichnet, der des V mit 3100. Der wesentliche Unterschied liegt in der Taktrate. G läuft mit 500 MHz, V mit 350.

Charlie Demerjian hat die Teile schon ein paar Tage durch INQ-Tests jagen dürfen. Er ist schwer beeindruckt, auch wenn noch nicht alle Ergebnisse überzeugen, vermutlich aufgrund von Treiberproblemen. Mehr darüber hier.

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Gigabyte-Mainboard GA-MA78GM-2SH mit 780G

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Der 780G im INQ-Testlabor

(von Charlie Demerjian/bk)

The Inquirer UK