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Paragon Partition Manager 9 Professional
Festplatten-Politur
Die Neuerungen im Detail
Paragon Partition Manager 9 Professional
Der Partition Manager formatiert, konvertiert und defragmentiert nun auch dynamische Datenträger und überprüft diese auf Fehler. Um andere Arbeiten nicht lange unterbrechen zu müssen, können Anwender NTFS-Volumes ohne Windows-Neustart kopieren (HotCopy), vergrößern und sichern (HotBackup). Als Ziele dienen der Sicherung auch dynamische Datenträger, USB- und Firewire-Festplatten sowie Netzwerk-Verzeichnisse.
Im Test benötigt Partition Manager 9 Pro für die Sicherung einer 110-GByte-Partition (circa 60 GByte an Daten) in einen Archivordner mit 35 Archivdateien auf externer Festplatte eine gute Stunde. Die Wiederherstellung klappt einwandfrei. Wer Partitionen exakt kopieren will, nutzt die Sektor-für-Sektor-Option. Dabei werden alle Sektoren inklusive fehlerhafter und leerer übernommen. Das ist jedoch bei großen Festplatten äußert langwierig. Schneller geht die einfache Sicherung, die lediglich ordentlich befüllte Sektoren berücksichtigt.
Dank hilfreicher Assistenten ist Paragon Partition Manager 9 Pro sehr gut bedienbar. ((Ins Bild klicken für vollständige Ansicht.))
Wer auf seinem Rechner mehrere Betriebssysteme booten möchte, dem bietet der überarbeitete Boot-Manager die Möglichkeit, gleich 16 Betriebssysteme inklusive Vista zu verwalten. Praktischerweise lässt er sich leicht aktivieren und deaktivieren. Auch große Festplatten sind für Partition Manager 9 kein Problem. In Verbindung mit einer externen 500-GByte-Platte gab es im Test keine Komplikationen. Hersteller Paragon verspricht eine Kompatibilität bis zu 2 Terabyte.
Um Fehler beim Partitionsmanagement zu vermeiden, bietet das Tool ebenfalls neue Features. Wie beim Konkurrenten Partition Commander 10 werden zunächst alle anstehenden Änderungen als virtuelle Operationen ausgeführt. Ist der Benutzer mit dem Ergebnis zufrieden, setzt Partition Manager 9 die Änderungen wirklich um.
Dank IBF (Initial Backup Function) lassen sich gleich zu Beginn Master Boot Record, Sektor 0 und wichtige Boot- sowie Partitionsinformationen sichern. Sollte danach einmal etwas schief gehen, helfen diese Daten zusammen mit der Boot-CD dabei, das System wiederzubeleben.
Die programmintern erstellte Rettungs-CD macht alle wichtigen Funktionen von Partition Manager 9 auf DOS-Basis mit Windows-XP-Optik verfügbar. Zusätzliche Rettungs-CDs lassen sich jedoch mit eigenem Installer erstellen. Neben der Linux-Boot-CD ist so auch eine Windows-PE-2.0-basierte Variante namens Rettungs-CD Plus (Advanced Recovery CD) zu erstellen. Diese entspricht funktional und optisch vollständig dem installierten Programm und kann zusätzliche Treiber etwa für Netzwerk-Komponenten auch on-the-fly einbinden. Selbst das Handbuch des Partition manager ist vollständig eingebunden. Die angeschlossenen Festplatten werden vollständig erkannt und das Netzwerk ist binnen weniger Minuten zu nutzen. Auf großen Monitoren stört allerdings die unscharfe Darstellung aufgrund zu niedriger Auflösung etwas. Irritierend ist auch die Time Bomb: Das Live-Tool will den Rechner nach spätestens 79 Minuten automatisch neustarten.






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