Vista als “Billig”-Angebot

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Ziemlich unerwartet hat Microsoft eine deutliche Preissenkung für mehrere Vista-Versionen angekündigt. Macht man das bei Erfolgsprodukten immer so?

Ein gutes Jahr nach der Markteinführung will der Software-Konzern sein Flaggschiff-OS deutlich billiger machen. So, wie es bei Vista selbst die unterschiedlichsten Varianten gibt, wird aber auch diese Rabatt-Aktion ausgesprochen differenziert durchgeführt.

In den USA selbst werden die Preise nur bei den teureren Versionen gesenkt, und dort auch nur bei den Upgrade-Editionen. So soll Vista Ultimate statt 299 Dollar künftig 219 Dollar kosten und Home Premium 129 Dollar statt 159 Dollar.

Auch auf den anderen “entwickelten” Märkten soll Vista billiger werden, während dort, wo noch kräftige Wachstumszahlen erwartet werden, die Unterscheidung zwischen Voll- und Upgrade-Versionen von Home Basic und Home Premium verschwinden soll.

Während Microsoft selbst dazu meint, dass man festgestellt habe, dass niedrigere Preise zu mehr Käufern führten und der Gewinn dadurch sogar steige, sind die Marktforscher verblüfft.

Einen derartigen Preissturz habe es noch nie gegeben, und ob es überhaupt sinnvoll sei, ihn den Endkunden zu gewähren und nicht den PC-Herstellern, die ihre Rechner mit dem OS ausliefern, sei auch mehr als fraglich. [gk]

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