Die Gewinne sprudeln bei Telefónica

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Der spanische Telekomriese und O2-Besitzer freut sich über 42,9 Prozent mehr Nettogewinn.

Telefónica S.A. präsentierte gestern Abend stolz die Zahlen für 2007. Bei einem Umsatzwachstum von 6,7 Prozent sprudelten 56,4 Milliarden Euro (2006: 52,9 Mrd. Euro) in die Firmenkasse. Netto blieben nach allen Abzügen 8,9 Milliarden Euro übrig – ein Plus von 42,9 Prozent gegenüber den 6,23 Milliarden aus 2006 und ein Spitzenwert unter den EU-Konzernen.

Eckpfeiler des Erfolgs war Lateinamerika. Dort erlöste Telefónica 11 Prozent mehr als im Vorjahr und nahm ein sattes Drittel aller Umsätze ein. Für die sprudelnden Gewinne sorgte allerdings Europa, wo unter dem Strich 4,98 Milliarden Euro der Profite erwirtschaftet wurden.

Die Gewinne wären noch höher ausgefallen, doch die Umstrukturierungen im Personalbereich kosteten knapp 1,2 Milliarden Euro. Wieder ein Beispiel für einen Konzern, der bei Rekordgewinnen ganz unsozial seine Mitarbeiter in die Wüste schickt. (rm)

Bild: Telefonica

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