Dell bringt’s nicht

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Hoffnungsvoll starrten die Börsen auf Michael Dell, der als Lichtfigur das angeschlagene Unternehmen eigentlich wieder auf Kurs bringen sollte. Erfreuliches hatte er aber auch nicht zu vermelden.

Von dem Turnaround, den die Analysten im stillen Kämmerchen erhofft hatten, ist Dell jedenfalls meilenweit entfernt. Zwar konnten die Umsätze im letzten Quartal um 10% gesteigert werden, der Gewinn dagegen fiel zeitgleich um 6%.

Dass Michael Dell höchstpersönlich einräumte, man habe noch einiges an der Kostenstruktur zu tun, mochte die Analysten auch nicht besänftigen, die nachfragten, weshalb eigentlich die Ausgaben für Sales, Verwaltung und Allgemeines in zwei Jahren um 40% gestiegen seien, während die Verkäufe nur um 2% zugenommen hätten.

Das führt das Dell-Management darauf zurück, dass man in Vorfreude auf künftige Gewinne nicht allzu genau auf die Entwicklung der Kosten geachtet habe, und verspricht Besserung – originellerweise mal wieder in Form von umfangreicherem Personalabbau. [gk]

Forbes