Yahoo von eigenen Aktionären verklagt

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Die Investoren des Suchmaschinenbetreibers werden langsam ungeduldig. Schuld ist das abgelehnte Angebot von Microsoft. Yahoo soll sich endlich entscheiden.

Die Zahl der Aktionärsklagen steigt immer weiter: Sieben, teils größere Investoren, haben bereits Klage gegen das Unternehmen eingereicht. Schuld ist das widerspenstige Verhalten der Yahoo-Führung bezüglich des Microsoft-Angebotes. So hat der Suchmaschinenbetreiber die Offerte als zu niedrig abgelehnt und behauptet, dass seine Wertpapiere mehr als 31 US-Dollar das Exemplar wert sind.

Unterlagen, die Yahoo heute bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat, belegen, dass immer mehr Anteilseigner mit dem derzeitigen Kurs unzufrieden sind, schreibt der BBC. Entweder soll Yahoo das Angebot akzeptieren oder ein besseres finden. Die Investoren finden, dass das derzeitige Vorgehen zu lasch ist. Microsoft seinerseits versucht derzeit den Yahoo-Vorstand zu infiltrieren und seine eigenen Männer in den Rat einzusetzen. (mr)

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