Telekom sucht 10.000 Kundenbeschwerden

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Nein, massenhafte Beschwerden seien nicht gezielt ignoriert worden. Aber die firmeneigene Revision sieht sicherheitshalber mal nach.

Festnetz-Boss Timotheus Höttges beschwört meist, wie gut es läuft bei seiner Sparte. Und wechselwillige Kunden würden keineswegs behindert, um ihre Abwanderung zu Alice, Arcor und Co. zu verhindern. Davon habe er sich selbst überzeugen können.

Das sehen zahlreiche Telekom-Kunden offenbar anders, und sie ließen sich doch nicht länger ignorieren. Höttges beauftragte die Revisionsabteilung zu überprüfen, ob tatsächlich 10.000 Reklamationen unbearbeitet liegen blieben: „Ich gehe dem Thema weiter auf den Grund. Von einem optimalen Service sind wir an vielen Stellen noch immer weit entfernt.“

(bk)

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