Google schlägt eine Brücke nach Japan

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Um einige seiner Reichtümer auch in echte solide Infrastruktur zu stecken, beteiligt sich der Konzern an einem neuen Breitbandkabel, das von Kalifornien rüber nach Japan geworfen wird.

Der Pazifik ist eine verdammt große Pfütze und das Verlegen eines 10.000 Kilometer langen Unterseekabels auch heute noch ein aufwändiges Abenteuer. Darum hat sich ein Konsortium aus sechs Firmen gebildet. Eine davon Google, die ein vitales Interesse an dem optischen Breitband-Backbone habe. Bis zu 7,68 Terabit pro Sekunde sollen hindurchpassen. Dieses eine Kabel würde damit die Kapazität zwischen USA und Japan um 20 Prozent steigern. Passender Name fürs Projekt: Unity.
Google wird nicht nur Miteigentümer, sondern auch Mitbetreiber und werde direkt Kontrolle über ein paar Optikfasern haben. Die Kosten des Vorhabens werden auf etwa 300 Millionen Dollar (rund 210 Mio. Euro) geschätzt. (rm)

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