Google-Beteiligung an neuem Unterseekabel zwischen USA und Japan

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Das neue Telekommunikationskabel “Unity” zwischen den Vereinigten Staatenund dem Land des Lächelns soll eine Übertragungsrate von 7,68 Terabit pro Sekunde bereitstellen.

Google schließt sich fünf anderen Unternehmen an, um gemeinsam das neue Untersee-Verbindungskabel Unity zwischen Japan und den USA zu bauen, erklärt der Suchmaschinengigant heute . Das Projekt ist billiger als von vielen erwartet: Für 300 Millionen US-Dollar soll die Trans-Pazifik-Verbindung gebaut werden, teilten die Partner in Tokio mit.

Im pazifischen Ozean sollen dazu weitere 10.000 Kilometer Kabel verlegt werden. Den Planungen zufolge seien 7,68 Terabit pro Sekunde für die Übertragung möglich – das sind 20 Prozent mehr als die bisherigen Kapazitäten bieten.

Beteiligungspartner neben Google sind KDDI aus Japan, Bharti Airtel aus Indien, PacNet aus Hongkong, Global Transit aus Malaysia und die Singapore Telecom. Man wolle den erwarteten höheren Datenverkehr zwischen Asien und Amerika damit abfedern, teilten die Partner mit. Man beginne in Kürze, im Jahr 2010 sollen die Bauten dann fertiggestellt sein.

Die Zulieferer NEC und Tyco Telecommunications freuen sich über die neuen Aufträge. Sie bauen die Unterseeverbindung und verknüpfen das große Kabel von Los Angeles aus mit mehreren Verknüpfungspunkten in den USA und von Chikura in Japan mit zahlreichen japanischen Internet-Verbindungen. Google will die “neue Art von Konsortium” mit verteiltem Eigentum an den Kabelsträngen steuern. (mk)

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