Chinas Spielegiganten florieren

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Vielleicht will EA sich unbedingt durch TakeTwo verstärken, weil die Chinesen als Bedrohung heraufziehen?

EA selbst bezeichnete vor ein paar Tagen China als den wichtigsten Spielemarkt der Zukunft. Wenn man sich die Wachstumszahlen oder die vielen Online-Games anschaut, kommt da einiges auf die westlichen Publisher zu. So steigerte allein der chinesische Spiel-Portal-Betreiber Shanda im Geschäftsjahr 2007 seinen Verdienst um 163 Prozent. Und Chinas derzeitige Nummer drei unter den Online-Gamesentwicklern, Giant Interactive Group, will die Zahl seiner Spiele- und Technik-Entwickler noch in diesem Jahr verdoppeln! In Giants drei R&D-Center in Shanghai, Chengdu und in Taipei denken sich heute 500 Weißkittel neue Möglichkeiten aus. In zehn Monaten sollen es dann 1.000 Forscher sein.  Das Ziel wird wohl sein, dem Firmennamen alle Ehre zu machen.
Bei solchen Entwicklungen wird es wohl auch Branchenführer EA ganz mulmig, weshalb man sich eiligst verstärken möchte. So kaufte man sich vor ein paar Monaten schon mal beim chinesischen Onlinespiele-Anbieter The9 Ltd. ein. (rm)

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