Hören statt lesen jetzt ohne DRM

Allgemein

Auch das Verlagshaus Random House hat ein Einsehen und will seine Hörbücher zumindest in den USA ohne Kopierschutz verkaufen.

Nachdem die Bertelsmann-Tochter zunächst ganz vorsichtig den Vertrieb seiner Audio-Schwarten als MP3 über eMusic getestet hat und dies nicht zum sofortigen Ruin des Unternehmens geführt hat, wird man jetzt wagemutig und will zum 1.März die Vertriebspartner von der bisherigen Verpflichtung entbinden, die Random-Hous-Produkte mit Kopierschutz zu verkaufen.

Nicht eine einzige Kopie der DRM-freien, aber mit Wasserzeichen versehenen Hörbuch-Downloads sei auf Tauschbörsen zu finden gewesen, heißt es stolz bei Random House, was die Frage aufwirft, ob die bösen Piraten nun entweder garnichts mit Literatur am Hut haben oder lieber zum gedruckten Werk greifen, während sie auf den Download des neuesten Hollywood-Kassenknüllers warten. [gk]

musikwoche.de