Google fliegt ab – im Ballon

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Die Jungs in Kalifornien sind nicht auf Helium (soweit wir wissen), sondern interessieren sich ernsthaft für das Ballonfahren. Nicht als Hobby, sondern als schwebender Hotspot.

inq_googleballoon.jpgIm Internet plauderte jetzt ein Insider aus, dass Google in die Firma Space Data investieren oder sie sogar ganz schlucken möchte. Das Unternehmen schraubt an einer Flotte von Wetterballons, die mit Wireless-Technik für Telefonate und Datenverkehr ausgerüstet werden.
Space Data hat ähnliche Konzepte schon für das Militär wie auch für einige Industriekunden umgesetzt, heißt es weiter. Der Vorteil am Ballon seien die geringen Kosten: weniger als ein Sendemast und ersetze je nach Höhe bis zu einem Dutzend seiner Stahlkollegen. Außerdem gäbe es kaum Ärger mit Nachbarn zwecks Antennenbau und Elektrosmog. Schwierig seien nur die stürmischen Tage.
Eine Gruppe solcher fliegenden Empfänger werde zum SkySite-Netzwerk zusammengeschaltet. Realisiert wurde das laut Space Data bereits in Texas, Oklahoma, Louisiana und New Mexico. In Arkansas und am Golf von Mexico gäbe es ähnliche Pläne. Mal sehen, ob das nur ein aufgeblasenes Google-Gerücht (heiße Luft also) ist. (rm)

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