Infineon will Chef vor die Tür setzen

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Nachdem man schon die Speicherchip-Tochter Qimonda nicht los wird, soll wenigstens der Vorstandschef von Infineon gehen.

Zur Abwechslung mal nicht im Fußvolk, sondern im Vorstand sollen bei Infineon Köpfe rollen. Genauer gesagt der von Vorstandschef Wolfgang Ziebart. Der Manager hat es bislang nicht geschafft, das Unternehmen auch nur annähernd in die Nähe von schwarzen Zahlen zu bringen und musste auch für 2008 den Verbleib in der Verlustzone ankündigen.

Das hat den Aufsichtsrat von Infineon so wenig erheitert, dass zumindest im inneren Zirkel die Suche nach einem Nachfolger eingeläutet wurde – wahrscheinlich keine leichte Aufgabe, da zum einen die Perspektiven der Firma in der Tat nicht rosig sind und zum anderen der Stuhl schnell wieder vor der Tür steht, wie unlängst auch der Finanzchef erfahren musste. Wollen wir nur  mal hoffen, dass wenigstens die Abfindung stimmt. [gk]

Reuters