Dünne Hitachi-Models zeigen dünnsten LCD-Bildschirm der Welt

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Die jetzt auch in Deutschland erhältlichen neuen LCD-Bildschirme der japanischen Fima sind gerade 3,5 Zentimeter dünn, sollen Kabelsalat vermeiden helfen und können HD-Formate darstellen.

Mit viel Tamtam ließ Hitachi seine ultradünnen Bildschirme schon in Japan von fast ebenso ultradünnen Models präsentieren (siehe Bildergalerie). Nun kommen sie auch nach Deutschland – mit Fakten statt Models. Schade, dass der Hersteller hierzulande beim Updaten seiner Webseiten recht langsam ist – dort finden sich nur die vor über einem Monat angekündigten Produkte.

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Die in Asien seit einer Weile verfügbare Bildschirmserie “Woo UT” ergänzt die Produktreihe der Woo-Mobiltelefone, Woo-Camcorder, Woo-DVD-Player und anderen nur in Japan erhältlichen “Woo-Geräten”. Ob die Hitachi seine Reihe “Woo” als Reaktion auf die Namensgebung der erfolgreichen Spielekonsole “Wii” so nannte, wollte allerdings kein Unternehmens-Mitarbeiter bestätigen. Doch eigentlich kommt der Name von einem externen Empfangsgerät der Fernsehversionen, das zuerst den Namen bekam – die externe kleine Box spart wieder ein paar Zentimeter an den Bildschirmen. Die namensgebenden digitalen “Woo-Tuner” kommen mit mit 3 HDMI-Eingängen und einem D-Sub-Eingang, einem SD/MMC-Slot, Ethernet-Schnittstelle und iVDR-Recorder sowie einem Anschluss für einen UWB Hub fürs Bilder-Streamen.

Die Bildschirme “messen nur ein Drittel der Tiefenmaße herkömmlicher LCD-Bildschirme”, prahlt der Hersteller und gab heute auch in Deutschland die Verfügbarkeit und Daten der Geräte bekannt, unter anderem den Seitenblickwinkel von 178 Grad. Die “Abflachung” der Bildschirme geschehe über kompaktere LCD-Schichten und Chips statt einigen herkömmlichen Elektronik-Komponenten. Auch Netzteil und Belüftung seien überarbeitet und geschrumpft worden, so Hitachi.

Große 37- und 42-Zoll-Varianten der Displays sind im Angebot, die Auflösungen sind jeweils 1.920 x 1.080 Pixel (37 Zoll) und 1.366 x 768 Pixel (42 Zoll). Hitachi erklärt, den Monitor könne man auch ohne Kabelsalat mitten im Zimmer abstellen – Daten und Strom werden über den mitgelieferten Standfuß weitergeleitet statt über eine Menge Anschlüsse auf der Geräte-Rückseite. Der Fuß kommt in zwei Varianten: eine für Tische (niedrig) und eine höhere für mitten im Raum.

Je nach Ausführung sind die Wooo-Displays für 1.500 bis 2.500 Euro zu haben. (mk)

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