Analysten: Garmin vom Preiskampf gezeichnet

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Der Navigationsspezialist hatte gestern zwar gute Quartalszahlen präsentiert und auch einen passablen Ausblick abgegeben, dennoch sind Markt und Analysten besorgt.

“Garmin hat weniger Potential als wir dachten”, fasst Analyst Reik Read die Meinung der professionellen Bilanzauswerter zusammen. Grund für die Skepsis sind niedrigere Gewinnmargen und das schwächere Konsumverhalten der Amerikaner.

Broker Robert W. Baird befürchtet fallende Absatzpreise. Kollegin Noelle Swatland von Lehman Brothers hofft zumindest, dass der US-Marktführer seine Gewinnschätzungen für 2008 und 2009 einhält.

Garmin-Finanzchef Kevin Rauckman selbst sorgte für kräftige Kursverluste bei den Aktien seines Hauses, als er zugab, dass man im Segment der Auto-Navisysteme unter Druck sei und bleiben werden. Ähnlich klang der Chief Operating Officer Clifton Pemble, der fürs laufende Jahr Herausforderungen durch den zunehmenden Wettbewerb ankündigte.

So etwas hört der Markt gar nicht gerne, fürchten die Analysten doch einen schärferen Preiskampf mit Erzrivalen TomTom. Jener konnte ebenfalls nur noch durch niedrigere Preise Marktanteile gewinnen – zu Lasten der Gewinnmarge. (rm)

Bild: Garmin

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