T-Mobile gerät in Preiskampfstrudel

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Die US-Mobilfunkprovider haben erst jüngst die totale Flatrate entdeckt. Um da mithalten zu können, muss auch T-Mobile nachziehen – und sich von fetten Margen verabschieden.

Einen so krassen Preiskampf wie in Deutschland kannte die USA bislang nicht. Doch nach dem Verizon-Vorstoß mit der 100-Dollar-Komplett-Flatrate ziehen nun auch die Wettbewerber nach, darunter erst AT&T und nun auch T-Mobile USA. Bislang gab es nur für 30 Dollar mehr ein Monatspaket mit 5000 Gesprächsminuten und SMS. An der Börse kamen die neuen Mobilangebote nicht so gut an: “Das erhöht die Wahrscheinlichkeit eines profunden Preiskampfes”, warnt Analyst Michael Nelson von der Stanford Group. Aus diesem Grund trennen sich nun viele Anleger von ihren jeweiligen Telekom-Aktien. In den USA gaben die Papiere von Verzion Communications mehr als 6 Prozent nach, AT&T verloren mehr als 5 Prozent, die Deutsche Telekom ist in Frankfurt mit rund 3 Prozent Minus dabei. (rm)

Reuters