Freenet AG will sich nun selbst filetieren

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Wolle Scheibchen von mir kaufen? Die Hamburger schicken ihre fliegenden Händler durch die Lande, um die DSL-Sparte gewinnbringend abzuschneiden.

Auch ein Telenovela-Schreiberling hätte sich kaum mehr kuriose Wendungen in der Freenet-Story ausdenken können. Nachdem die Übernahme von Freenet durch die Großaktionäre United Internet und Drillisch irgendwie mittendrin einschlief und sich Freenet-Chef Eckard Spoerr quartalsweise vehement gegen eine Aufsplitterung seines Unternehmens wehrte, kommt nun alles ganz anders. Spoerr selbst kündigte gerade den Verkauf der Internetsparte an. Die Idee habe man selber und freiwillig entwickelt und auch schon erste Interessenten angesprochen. Ohne DSL-Geschäft wollen sich die Hamburger künftig voll auf mobile Internetdienste konzentrieren. Auch an der Internet-Servicetochter Strato wolle man festhalten. Mal sehen, was die Freenet-Folge in der nächsten Woche für Überraschungen parat hat. Wie wäre es mit dem Zukauf eine T-Tochter? Das hatten wir glaube ich noch nicht. (rm)

HH-Abendblatt