Cisco will Hamburg umbauen

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Die Netzwerk-Könige werden zu Stadtplanern: Energie-Effizienz und bessere Lösungen für Autobahnen, Flughäfen und Verkehrsführung sollen Seoul, San Francisco, Lissabon, Madrid und Hamburg beglücken.

Cisco Systems versteht sich als Infrastruktur-Spezialist. Und als solcher will man nun mit den Stadtplanern und Behörden dieser fünf Weltstädte gemeinsam bessere Konzepte für die Metropole des 21. Jahrhunderts entwickeln. Dazu gehören zum Beispiel Stadtbusse mit Funknetz, die den Fahrgästen Zugriff auf Internet, E-Mails und die Fahrpläne der Verkehrsbetriebe eröffnet. Per Personal Travel Assistant, ein tragbares Ortungsgerät, sollen Pendler die Busse und Züge ihrer Linie orten können, um gerade im Winter festzustellen, ob und wann sie realistisch mit einer Abfahrt werden rechnen können.
In Amsterdam hat Cisco mit behördlichem Segen seine Smart-Workstations aufgebaut. Diese Satelliten-Büros liegen nicht mehr in Gewerbegebieten, sondern in der Nähe der Wohngebiete und Vorstädte. Das soll Pendler-Aufkommen reduzieren. (rm)

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