P2P-Nachrichtenseite überlebt trotz Verschwörungstheorien

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Ein einfacher Hardwareausfall und die üblichen Verdächtigen der Medienindustrie.

Die Newsseite Torrentfreak, auch vom Inquirer wegen ihrer zahlreichen amüsanten Gegendarstellungen und Hintergrundinformationen geschätzt, war für knapp zwei Tage nicht zu erreichen. Nahezu augenblicklich nach dem Verschwinden aus dem Netz meldeten sich die ersten Verschwörungstheoretiker zu Wort. Die Kollegen von WinFuture mutmassten hemdsärmlig ein sinistres Wirken der RIAA oder MPAA, andernorts wurde ein DdoS-Angriff als Ursache vermutet. Die Realität sah, wie immer, weit nüchterner und langweiliger aus, wie Torrentfreak-Autor Enigmax auf unsere Anfrage bestätigte. Der Hoster der Site benötigte 12 Stunden, um ein durchgebranntes Mainboard zu identifizieren, und weitere 12 Stunden, um den betroffenen Server wieder zu installieren. Das Weblog ist wieder online und wandert demnächst zu einem zuverlässigeren Hoster. [fe]

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