Die Seekabel-Sabotage

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Klar, wenn nach und nach fast ein halbes Dutzend Internet-Backbones für den Mittleren Osten auf dem Grunde des Mittelmeers durchtrennt werden, konnte es nicht eine liebeskranke Königskrabbe gewesen sein.

Das böse Wort von der Sabotage nahm nun der Weltverband International Telecommunication Union in den Mund. Dessen Sprecher Sami al-Murshed plauderte gegenüber AFP von der laufenden Untersuchung der mysteriösen Vorgänge. Ausgeschlossen wurden längst böse Schiffsanker, da die Kabel viel zu tief gelegen hätten. Es wird von einem vorsätzlichen Akt der Zerstörung ausgegangen, auch wenn man noch nicht weiß, wie die Täter innerhalb von zwei Wochen die Telefon- und Backbone-Kabel in einer derartigen Tiefe haben zerstören können. Schiffe waren in der fraglichen Zeit und Region nicht gesichtet worden. Bis die Täter also ermittelt würden, kann noch einige Zeit vergehen. (Nick Farrell/rm)

SMH

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