Toshiba: Nach HD-DVD-Ausstieg – 11 Milliarden für neue Fabriken?

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Das japanische Unternehmen und sein US-Partner Sandisk überlegen sich zwei neue Fertigungsstätten zur Produktion von Flash-Speicher zu errichten. Darunter könnte eventuell die HD-DVD-Produktion leiden.

Im nächsten Geschäftsjahr 2008/2009 überlegt Toshiba in Japan zwei neue Fabriken für die Herstellung von NAND-Speicher zu bauen. Dieser Schritt könnte für das Unternehmen durchaus teuer werden. Knapp 11,4 Milliarden US-Dollar möchte Toshiba dabei auf den Tisch legen. Eine wirkliche Entscheidung gibt es aber jedoch noch nicht. Eine Toshiba-Sprecherin gab gegenüber der Financial Times Deutschland an, dass die Firmenleitung sich noch mitten in den Besprechungen befindet. Ein Ergebnis soll noch diese Woche getroffen werden.

Ebenfalls für diese Woche erwartet: Toshibas Entscheidung über einen Ausstieg aus dem HD-DVD-Format. Brancheninsider mutmaßen, dass in diesem Fall zusätzliche finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, mit denen der Bau der zwei neuen Fertigungsstätten unterstützt werden soll. Die Meldung, dass Toshiba dem HD-DVD-Format den Rücken kehren soll, kursiert seit heute durch die Medien und hat für ein deutliches Plus der Aktienkurse, sowohl bei Sony als auch bei Toshiba geführt. Sony seinerseits ist der Hauptunterstützer des Blu-ray-Formats. (mr)

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