Mobilfunkmesse in Barcelona – zu teuer und zu gefährlich?

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Der Mobile World Congress zog unter anderem wegen zu hoher Hotelpreise von Cannes nach Barcelona um. Und kam vom Regen in die Traufe. Für noch mehr Unruhe sorgte eine Serie von Raubüberfällen.

Ein Lokalradio berichtete von einem Hotel, das während der Messe das Achtfache des normalen Preises nahm. INQ-Berichterstatter Tony Dennis bekam ein schlichtes Einzelzimmer für 245 Euro die Nacht angeboten.

Mäßig ist es auch um die Sicherheit der Besucher bestellt. Nach einer Serie krimineller Delikte im Vorjahr wandte sich Veranstalter GSMA bereits an den Bürgermeister von Barcelona und drohte an, die Messe zu verlagern, wenn sich die Situation im Jahr 2008 nicht verbesserte.

Die Überfälle wurden nicht gestoppt. Gestohlen wurden mal ein Mobiltelefon, mal ein Rucksack mit aller Habe einschließlich Notebook, Kreditkarten und Pass. Ein Teilnehmer musste wegen einer Stichverletzung im Krankenhaus behandelt werden. Rund 10 Opfer aus lauter verschiedenen Ländern meldeten sich bei den Polizeistationen – und sie bildeten ein breites Spektrum der auf der Messe vertretenen Firmen ab. Polizisten an der U-Bahn-Station rieten dringend, die Messeausweise abzunehmen und sich vor Taschendieben zu hüten.

Die Rufe nach einem erneuten Umzug der Messe werden lauter.

(von Tony Dennis/bk)

The Inquirer UK

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