Microsoft vs. Yahoo: Chinesen wollen mitmischen

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Sollte der Software-Konzern aus Seattle es schaffen, Yahoo zu übernehmen, bekäme er auch das chinesische Internet-Unternehmen Alibaba unter Kontrolle. Was diesem wiederum garnicht schmeckt.

Yahoo hält zwar eine 39-prozentige Beteiligung an Alibaba, das allerdings ist offenbar an relativ komplizierte Bedingungen geknüpft. Chinesische Quellen melden jetzt, dass diese Bestimmungen zum Stolperstein für die Yahoo-Übernahme werden könnten, da die chinesische Regierung Microsofts Hang zum Monopol kritisch gegenübersteht.

Abgesehen davon, dass der Volksmund hier davon spricht, dass ein Esel den anderen Langohr nennt, könnte Alibaba tatsächlich ein gewichtiges Wörtchen dabei mitsprechen, wie Yahoo-Aktien übertragen werden. Und mit der Besänftigung chinesischer Regierungsstellen wäre es vielleicht nicht einmal getan, denn auch die japanische Softbank Corp. hält 30 Prozent an Alibaba und könnte sich ebenfalls querstellen, wenn das Unternehmen via Yahoo-Übernahme bei einem neuen Eigentümer landen sollte. [gk]

Yahoo / Reuters