2029 – als Künstliche Intelligenz die Menschen überholte

Allgemein

Wenn sich eine Prognose für die US National Academy of Engineering bis dahin bewahrheiten sollte …

18 einflussreiche Denker wurden ausgewählt, um die technologischen Herausforderungen zu benennen, die sich der Menschheit im 21. Jahrhundert stellen. Vorgestellt wurden ihre Prognosen beim jährlichen Treffen der American Association for the Advancement of Science in Boston. Unter den Vordenkern befanden sich Google-Gründer Larry Page und Humangenom-Pionier Dr. Craig Venter.

Den größten Lärm machte dabei ein erwählter Experte, der sich schon seit Jahren mit utopisch anmutenden Vorhersagen in die Schlagzeilen befördert: Ray Kurzweil, der sich unbestritten um die Entwicklung von optischer Texterkennung, Spracherkennung und elektronischer Musikinstrumente verdient machte. Als Sachbuchautor gibt er sich seither mit glühendem Eifer den Visionen von Künstlicher Intelligenz hin.

Seine Lieblingsthese besagt, Maschinen und Menschen würden miteinander verschmelzen durch Geräte, die zur Förderung von Intelligenz und Gesundheit in den Körper implantiert werden: „Wir werden intelligente Nanobots haben, die durch die Kapillargefäße in unsere Gehirne gelangen und direkt mit unseren biologischen Neuronen interagieren.“

Nach Kurzweil brauchen wir nur noch gut zwanzig kurzweilige Jahre zu warten, bis die Maschinen uns ebenbürtig sind:

„Ich habe die These aufgestellt, dass Hardware und Software im Jahr 2029 die Künstliche Intelligenz auf menschlichem Niveau erreichen werden mit der Bandbreite der menschlichen Intelligenz einschließlich der emotionalen Intelligenz.“

(bk)

BBC

American Association for the Advancement of Science

Wikipedia: Raymond Kurzweil

Inquirer: Noch zehn Jahre und dann ewig leben