Nach Petro-Dollar-Infusion: SCO lebt immer noch

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Die Open-Source-Gemeinde hatte sich zu früh gefreut: Die SCO Group hat von neuen Investoren frisches Blut – sprich Geld – erhalten, um weiterhin die Linux-Welt zu verklagen.

Laut US-Nachrichtenagentur AP pumpt ein Mitglied der saudischen Königsfamilie, Prince Alwaleed bin Talal, gemeinsam mit der privaten Inestorengruppe “Stephen Norris Capital Partners” die Kleinigkeit von 100 Millionen Dollar in die pleite gegangene SCO Group. Damit kann sie auch künftig mit ihren alten Unix-Lizenzen versuchen, den Erfolgskurs von Linux zu verzögern.

In diversen Gerichtsverfahren unterlag SCO jedes Mal, was schlussendlich zum Bankrott geführt hatte. Zuletzt entschied Bezirksrichter Dale Kimball letzten August, dass Novell Inc. die Unix-Markenrechte besitze und nicht SCO.

Damit könnte Novell posthum noch Millionen an Lizenzgebühren einfordern, was durch die Bankrotterklärung vom September sinnlos wurde. Aufgrund der frischen finanziellen Fusion könnte Novell diesen Gedanken aber wieder aufleben lassen. Daher stellt sich die Frage nach dem Sinn der SCO-Wiederbelebung. (rm)

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