Motorola: Kampf gegen den Abstieg

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Der angeschlagene Handy-Hersteller gibt sich spürbar optimistisch, was die Zukunft des Unternehmens an geht – trotz der roten Zahlen.

“Wir sind zwar von unserem Höhepunkt beim Handy-Marktanteil etwas runter gegangen, haben aber weiter eine gute Ausgangsposition”, begründet Motorolas Deutschland-Chef Ralf Gerbershagen laut einem Bericht der Welt. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigt sich die Nummer drei auf dem Weltmarkt sichtlich gelassen. Trotz der anstehenden Marktkriese sei man nicht verzweifelt: “Das Gute am Handy-Markt ist, dass man mit einem guten Produktportfolio wieder im Spiel ist”, meint Gerbershagen optimistisch.

Laut dem Motorola-Geschäftsführer ist die derzeitige Kriese des Unternehmens auf einen Wandel im Markt zurück zu führen. “Wir bewegen uns alle in Richtung Internetbranche”, meint Gerbershagen. Der Wandel zeige sich dadurch, dass Unternehmen wie Nokia eigene Online-Services starten um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

Bei Motorola blickt man positiv in die Zukunft: “Wir hatten mal vor vier oder fünf Jahren einen Marktanteil von einem Prozent und haben uns dann auf über 20 Prozent hochgearbeitet”, so Gerbershagen. (mr)

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