HP: Spionage-Affäre teilweise beigelegt

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HP hat sich mit einigen der Magazine, deren Reporter man hatte ausspionieren lassen, finanziell geeinigt.

Eine außergerichtliche Einigung konnte das Unternehmen mit den Journalisten der New York Times und der Business Week erzielen. Welche Summe man dafür zahlte, teilten die Parteien allerdings nicht mit.

HP hatte 2005 und 2006 Privatdetektive beauftragt, eigene Mitarbeiter und Journalisten zu bespitzeln, um herauszufinden, auf welchem Wege Firmeninterna in die Presse gerieten. Dabei verschaffte man sich mithilfe falscher Identitäten Zugang zu den Telefonadaten der Verdächtigen und durchwühlte sogar deren Müll. Als dies 2006 aufflog, kostet das Aufsichtsratschefin Patricia Dunn und HP-Anwältin Ann Baskins den Job.

Auch Reporter des Wall Street Journals, von Cnet und der Nachrichtenagentur Associated Press waren damals ausspioniert worden. Während man beim Wall Street Journal die Angelegenheit auf sich beruhen lies, laufen in den anderen Fällen die Klagen weiter – hier konnte man sich bislang nicht außergerichtlich einigen. (dd)

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