Verbraucherzentrale mahnt StudiVZ ab

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Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert einen effektiveren Schutz vertraulicher und personenbezogener Daten im Internet und kritisiert vor allem Social Networks für ihren Umgang mit den User-Daten.

Im Mitmach-Netz mit Auktionen, Foren, Weblogs, Social Networks und virtuellen Welten sieht der Verbraucherzentrale Bundesverband Verbraucher nur unzureichend geschützt. Neben Abofallen, Phishing und Spamming sieht man vor allem in der Datensammelwut der Anbieter ein Problem. Hier sei dringend eine Anpassung der gesetzlichen Datenschutzregeln und eine stärkere Kontrolle erforderlich, wie die Entwicklung bei SchülerVZ, StudiVZ, Facebook, Xing oder MySpace zeige.

Als vollkommen inakzeptabel bezeichnen die Verbraucherschützer Klauseln zur umfänglichen Datenverwendung, denen die Verbraucher zustimmen müssen, bevor sie den Dienst nutzen können. Deshalb hat man das Social Network StudiVZ Anfang dieser Woche abgemahnt. Dort hatte man im Dezember die Nutzungsbedingungen umfangreich geändert, um die Daten der User für personalisierte Werbung zu nutzen. (dd)

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