Russland steigt zum Spam-Versender Nummer Zwei auf

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Der mit Abstand meiste Spam kommt zwar nach wie vor aus den USA. Dahinter hat sich jedoch Russland zur Nummer Zwei aufgeschwungen und sowohl China als auch Südkorea überholt.

Sophos hat seine Liste mit den fleißigsten Spam-Versendern im vierten Quartal 2007 veröffentlicht. Ganz vorne rangieren zwar noch die USA, doch ging deren Anteil am weltweiten Werbemüll von 28,4 auf 21,3 Prozent deutlich zurück. Auch aus China und Südkorea kommen mittlerweile weniger Spam-Mails, beide Länder wurden von Russland überholt, das mit 8,3 Prozent zum zweitgrößten Spamversender der Welt aufsteigt – vor allem, weil sich dort unzählige schlecht geschützt Computer befinden, die von Hackern übernommen und in Botnets integriert werden.

Auch nach den Daten von Sophos kommt mittlerweile mehr Spam aus Europa als aus Nordamerika. Allerdings unterscheiden sich die Zahlen doch deutlich von denen, die Symantec kürzlich veröffentlichte. Denn während Sophos Asien mit 32,1 Prozent für fast ein Drittel der Werbemails verantwortlich sieht, sind es bei Symantec nur gut 15 Prozent. Europa kommt Sophos zufolge auf 27,1 und Nordamerika auf 26,5 Prozent. Bei Symantec ist der Spam-Anteil der beiden mit 44 beziehungsweise 30,6 Prozent weit höher. (dd)

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