Apple setzt Gaming-Marken

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Die angebissene Obstmarke soll in Zukunft auch für Spielekonsolen und Drumrum gelten. Gerüchte über einen bevorstehenden Einstieg in den Videospielemarkt kochen wieder hoch.

Die eigene Marke, so wurde Apple beim US Patent and Trademark Office vorstellig, soll in Zukunft auch für so ziemlich alle Sorten von elektronischem Spielzeug gelten und geschützt sein. Also zum Beispiel für „Handheld-Geräte, um elektronische Spiele zu spielen“, „Handheld-Geräte, um Videospiele zu spielen“, „eigenständige Videospielgeräte“, „LCD-Spielgeräte“ oder „elektronische Spiele neben denen, die nur für die Nutzung mit TV-Geräten angepasst wurden“.

Kein Kommentar von Apple, klar. Zugleich wurde auf Apples Website sichtbar, dass Apple gerade einen „Game Producer / Designer“ sucht, der „Entertainment-Software für Verbraucher“ entwickeln soll.

Die ausgewiesenen Apfelkern-Kennern sind sich uneinig. Einige sehen eine neue Spielekonsole von Apple kommen, obwohl die Firma das Mitte der 90er mit einer Gerätschaft namens Pippin schon einmal versuchte und damit gnadenlos baden ging. Andere meinen, die Markenrechte könnten sich auch einfach auf mehr Ipod- oder Iphone-Gaming beziehen. Die dritte Gruppe von Apple-Beobachtern neigt zur Annahme, Apple wolle sich nur absichern für den Fall, dass Steve Jobs eines Tages doch mal wieder nach Spielekonsole zumute ist.

(bk)

Trademork