Toshiba-Smartphone: HSUPA, GPS, 3-MPixel-Cam

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Toshiba zeigt auf dem Mobile World Congress ein neues Internet-Handy mit schneller Datenübertragung nach Highspeed-UMTS-Standard HSUPA.

Wenn ein Handy namentlich in die gleiche Produktreihe wie Notebooks einsortiert wird, muss etwas Besonderes dran sein: Unter dem Namen “Portegé” präsentiert Toshiba auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein Smartphone, das Datenübertragung nach HSDPA und HSUPA beherrscht. Das “Portegé G810” erlaubt einen schnellen Internet-Upload von Daten, beispielsweise die mit der enthaltenen 3-Megapixel-Kamera aufgenommenen Bilder. Möglich erlaubt dies die HSUPA-Fähigkeit des Gerätes.

Das Gerät mit einem 2,8-Zoll- Display zeigt eine Auflösung von 240 x 320 Pixeln in 65.363 Farben. Zwar ist ein GPS-Empfänger integriert, die Navigationssoftware muss der Kunde allerdings zusätzlich kaufen. Ebenfalls enthalten sind eine 3-Megapixel-Kamera mit Autofokus und ein UKW-Radio. Für das Abspielen von Sounds ist der Windows Mediaplayer mit an Bord. Das Gerät hat einen internen Speicher von 128 MByte, mit Micro-SD-Karten ist er um bis zu 4 GByte erweiterbar.

Als Telefon funktioniert das Gerät in den GSM-Netzen mit 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz bei Unterstützung von EDGE und GPRS. Im UMTS-Netz sendet es via HSDPA mit 3,6 MBit/s.

Übertragung von Daten per Bluetooth 2.0 und WLAN ist ebenfalls möglich, als Browser kommt hier allerdings im Windows-Mobile-6-Smartphone der Internet Explorer und nicht wie bei Toshibas anderen Modellen Opera mobile zum Einsatz. Weil es sich um ein Windows-Gerät handelt, sind neben den Smartphone-üblichen PIM-Applikationen auch die mobilen Versionen von Word, Excel, PowerPoint und Media Player vorinstalliert.

Laut Hersteller erlaubt das Telefon 5 Stunden Sprechzeit oder 200 Standby-Stunden pro Akkuladung, vermutlich aber nicht bei Nutzung der stromintensiven GPS- oder WLAN-Funktionen.

Das Portégé G810 soll im zweiten Quartal 2008 ausgeliefert werden. (mk)

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