Wiihabilitation: Krankenhäuser setzen auf Nintendos Wii

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Krankenhäuser erproben die Spielekonsole als Ersatz für konventionelle Physiotherapie. Eine Unversitätsstudie soll klären, was das wirklich bringt.

Der Vorteil bestehe darin, dass die Patienten einfach vergessen, wie schmerzhaft und langweilig die endlos zu wiederholenden Übungen sind. James Osborn von Southern Illinois Healthcare:

„Beim Wii-System entsteht diese Art von innerem Drang zum Wettbewerb, weil es eben ein Spiel ist. Auch wenn man nur gegen eine Figur auf dem Bildschirm boxt oder Tennis spielt, so ist es doch erstaunlich, wie viele unserer Patienten ihren Gegner schlagen wollen.“

Mehrere Krankenhäuser haben sich das Nintendo-System ebenfalls zugelegt, darunter das Hines Veterans Affairs Hospital bei Chicago und das Walter Reed Army Medical Center. Als besonders beliebt unter den Rehab-Patienten erwiesen sich Baseball, Bowling, Golf, Tennis und Boxen. Den Therapeuten zufolge unterhält das ihre Patienten nicht nur, sondern verbessert auch Ausdauer, Stärke und Koordinationsfähigkeit.

Das Sister Kenny Research Center des Abbott Northwestern Hospital in Minneapolis will es genauer wissen. Es bereitet zusammen mit der University of Minnesota eine Studie vor, um die Effektivität der Wii bei Rehabilitationsmaßnahmen zu messen.

(bk)

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