LiMo fordert Googles Android heraus

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Es gibt nicht nur eine Open-Source-Plattform für das Mobiltelefon der Zukunft. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona sammeln sich die Lager.

Eine ganze Anzahl von Firmen aus dem Lager der Open Handset Alliance (OHA), die sich um die von Google initiierte Android-Plattform scharen, wird auf der Messe Prototypen des Google Phone vorführen. Die Linux-Mobile-Stiftung (LiMo) trommelte bisher weniger laut für ihre ebenfalls Linux-basierte mobile Plattform, will sich in Barcelona jedoch ebenfalls Gehör verschaffen. Und das mit Trommelwirbel, denn LiMo könnte schon bald eine ähnlich einflussreiche Firmenansammlung hinter sich vereinen.

Schon seit Januar 2007 dabei sind Motorola, NEC, NTT Docomo, Vodafone, Samsung und Matsushita. In Barcelona will die LiMo Foundation neun neue Mitglieder vorstellen, und es könnten sogar bis zu 32 Firmen werden, die LiMo unterstützen. Achtzehn Handy-Modelle werden auf diese Plattform setzen, entwickelt unter anderem von LG, Motorola, NEC, Panasonic und Samsung.

Für die ruhige und beständige Arbeit von LiMo spricht die Ankündigung eines SDK für Linux-Handys. Die Firma sieht sich auch eher in einer freundlichen Form von Wettbewerb gegenüber OHA. Mit Samsung, NTT Docomo und Motorola sind sogar drei Mitglieder in beiden Gruppen vertreten.

(bk)

Forbes

Inquirer: Das mobile Linux prescht voran