eBay vereinfacht Gebühren-System für Verkäufer

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Wer in Zukunft einen Artikel mit 1 Euro Startpreis anbietet spart sich als Privatverkäufer zumindest die Angebotsgebühren.

Das Online-Auktionshaus plant weitreichende Änderungen für Verkäufer: Erstmals soll nun unterschieden werden zwischen privaten und beruflichen Verkäufern. Private Verkäufer können sich in Zukunft bei Angeboten mit einem Startpreis von einem Euro die Gebühren sparen – mit im Preis enthalten ist auch ein Galeriebild. Aber auch gewerbliche Verkäufer können dank einem Prämienprogramm kräftig sparen, so eBay in einer Aussendung. PowerSeller können bis zu 36 Prozent bei der Verkaufsprovision einsparen – sofern sie gewisse Kriterien erfüllen.

Ebenfalls neu ist der PayPal-Käuferschutz. Dieser soll für mehr Sicherheit auf dem eBay-Marktplatz sorgen. Auch überarbeitet wurde die Suche: Bisher stellt die Suchfunktion das Angebot, das zuerst ausläuft möglichst weit oben dar. Das soll sich in Zukunft ändern: Bald sollen die beliebtesten Angebote von Haus aus möglichst weit oben stehen.

Gewerbliche Verkäufer dürfen sich über allgemein geringere Angebotsgebühren freuen. Dafür steigt jedoch die Beteiligung an dem Verkaufspreis bei Produkten unter 500 Euro. Besonders vereinfacht wurde das Gebührensystem in der Film-, Musik-, und PC-Spiele-Sparte. Unabhängig von Anzahl und Artikel wird immer die gleiche Angebotsgebühr und Beteiligung am Verkaufspreis abgezogen. Eine detailiere Auflistung der Änderungen ist hier zu finden. Die Änderungen gelten ab dem 20 Februar. (mr)

Bild: eBay

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