Vista SP1 bringt es auch nicht

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Microsofts Evangelisten hoffen verzweifelt, dass sich mit dem ersten Service Pack die Welt endlich für Windows Vista begeistert. Erste Tests des inoffiziell bereits erhältlichen SP1 sprechen dagegen.

Das viel beklagte Schneckentempo beim Kopieren von Dateien beschleunigt sich im Test immerhin um 9 Prozent. Was noch lange nicht das ist, was man allgemein unter Geschwindigkeit versteht.

Microsofts zufolge sollte es echte Verbesserungen geben bieim Kopieren, Komprimieren, Entpacken von Dateien, schnelleres Booten und Herunterfahren, bessere Netzwerkperformance und mehr. In ausführlichen Tests von PC World zeigte sich das aber ganz anders.

Schon die Installation erforderte 3 (drei) Neustarts. Während langen 18 Minuten der insgesamt rund 30 Minuten langen Installation meldete Vista, es sei dabei, die Konfiguration vorzubereiten, statt mit der Installation fortzufahren.

Booten und Herunterfahren benötigte anschließend so viel Zeit wie zuvor. Vorläufiges Testfazit: Die meisten Benutzer werden gar keinen Unterschied zwischen Vista SP1 und einem nicht gepatchten System bemerken. In einzelnen Testläufen war die Systemleistung sogar besser ohne installiertes Service Pack.

Das wird kaum ausreichen, die bislang von Vista abstinenten Unternehmen zu überzeugen. Der Upgrade von XP zu Vista dürfte ihnen auch weiterhin nicht die Zeit, das Geld und die Kopfschmerzen wert sein.

(Nick Farrell/bk)

The Inquirer UK

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