RIAA: Copyright-Filter gehören in Antivirus-Software

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Die Lobby der Musikindustrie denkt sich immer seltsamere Methoden aus, um ihr verkommenes überkommenes Geschäftsmodell zu erhalten.

Die Entertainment-Industrie scheint beliebige andere Branchen für zuständig zu halten, sich mit fragwürdigen Methoden um die Förderung ihrer nachlassenden Geschäfte zu kümmern. So drängen die Lobbyisten bereits die Internet Service Provider zu einer Filterung als illegal eingeschätzter Downloads. Cary Sherman von der Recording Industry of America (RIAA) ließ sich bei der Konferenz State of the Net zu noch absurderen Gedankenspielen hinreißen. Die gewünschten Filter ließen sich doch auch in Modems oder die Antivirus-Software des PCs einschmuggeln:

„Filter können zum Beispiel in die Anwendungen gebracht werden. Man könnte also einen Filter auf dem Computer des Endbenutzers haben, und das würde jeden Nutzen einer … Verschlüsselung aufheben. Denn wenn man es hören will, muss man es zuerst entschlüsseln, und an diesem Punkt könnte der Filter einsetzen. Warum würde jemand das auf seinem Rechner haben wollen? Sie würden das wohl kaum wollen, aber sie könnten es mitmachen, wenn es ihnen einen Nutzen bringt wie etwa gegen Viren …“

Auf Virenangst setzen, um die PC-User zum freiwilligen Selbstfilterung zu drängen? Wer es nicht glauben kann, hier ist das Video mit diesen und ähnlich absurden Aussagen.

(bk)

DSL Reports

Techdirt

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