Betriebsrat: Nokia schwächte absichtlich das Bochumer Werk

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Seit 2007 wechselten die zu fertigenden Handymodelle zu “kleineren Linien”. Das sorgte für eine geringere Produktivität.

Derzeit werden in Bochum noch acht verschiedene Mobiltelefon-Modelle gebaut. Die dort zu fertigenden Modelle wechselten offenbar häufig. Im Jahr 2007 stieg Nokia auf kleinere Linien anstelle der weltweiten Umsatzbringer um, und dazu war von den Gewerkschaftern zu hören: „Das bremst natürlich die Produktivität eines Standorts.“

Nächste Woche ist der Betriebsrat des von der Schließung bedrohten Werks nach Finnland unterwegs. In der Nokia-Zentrale will er der Geschäftsführung Pläne vorlegen, um den Standort Bochum zu erhalten. Wenn es nichts bringt, will die IG Metall Plan B umsetzen: Streik.

(bk)

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