Subventionsstreit: Nokia will nicht zahlen

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Der finnische Handy-Hersteller ist der Meinung, man hätte sogar mehr Jobs geschaffen als nötig. Wie das Land NRW und die Förderbank zur ihrer Einschätzung gekommen seien, könne man nicht nachvollziehen.

In einer Stellungnahme zeigt sich Nokia erstaunt, dass das Land NRW 41 Millionen Euro Subventionen zurückhaben will. Man sei fest davon überzeugt, die Forderung sei unbegründet – schließlich hätte man gemeinsam mit der Deutschen Bank stets alle Unterlagen bereitgestellt; nie seien seitens des Landes NRW oder der NRW Bank Bedenken geäußert worden. Wie diese zu der Einschätzung kommen, man hätte zu wenig Jobs geschaffen, könne man nicht nachvollziehen – auch weil die NRW Bank die Bitte Nokias um Akteneinsicht abgelehnt habe.

Nokia ist der Ansicht, die Subventionsbedingungen nicht nur erfüllt, sondern auch übertroffen zu haben. 2860 Arbeitsplätze hätte man schaffen sollen, durchschnittlich seien aber 3200 Mitarbeiter beschäftigt gewesen – wobei Nokia hier aber offenbar die Mitarbeiter von Drittfirmen mitzählt, die im Bochumer Werk beschäftigt waren. (dd)

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