Nokia soll 41 Mios zurückzahlen

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Der finnische Konzern trickste und täuschte seit 2002, um an die Subventionstöpfe zu kommen. Das ist im Wirtschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen endlich aufgefallen.

Die Ministerialen konnten nicht länger untätig bleiben und ließen die NRW.Bank prüfen, wie unrechtmäßig die Beihilfen abflossen. Jetzt soll „unverzüglich“ ein Rückforderungsanspruch gegenüber Nokia in Höhe von 41 Millionen Euro festgestellt werden.

Seit 2002 habe Nokia nämlich, so fiel den Beamten beim allmählichen Aufrappeln am Aschermittwoch auf, die verbindlich zugesagte Zahl der festen Arbeitsplätze seit 2002 nicht eingehalten. Zurückzahlen soll Nokia daher nun „Investitionshilfen“, die der Konzern schon 1998 und 1999 eingesackt hatte.

Und jetzt muss es schnell gehen: Innerhalb einer Woche habe Nokia Stellung zu nehmen und könne noch Unterlagen nachreichen.

Nokia selbst erklärte, die NRW.Bank stets über die aktuelle Zahl der Mitarbeiter unterrichtet zu haben. Und niemand habe sich jemals beschwert.

(bk)

Wirtschaftswoche

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