Microsoft = Clinton, Google = Obama

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Nicht nur um die Herrschaft im Internet konkurrieren Microsoft und Google – auch bei der Suche nach dem nächsten Präsidentschaftskandidaten der Demokraten stehen die Mitarbeiter der beiden Unternehmen in unterschiedlichen Lagern.

Der Blick in die Spendenkassen offenbart auch, dass Yahoo politisch besser zu Google passen würde als zu Microsoft: Während die Beschäftigten der Software-Koryphäe fast 130.000 Dollar in die Wahlkampfkassen der ehemaligen First Lady ablieferten, mochten die von Google sie nur mit 46.000 Dollar unterstützen und die von Yahoo lediglich mit 16.000.

Deutlich besser fuhr bei den beiden Internet-Firmen Barack Obama: 98.000 Dollar wurden bei Google gesammelt, 24.000 bei Yahoo. Bei Microsoft muss sich der Senkrechtstarter mit 68.000 Dollar begnügen. Bemerkenswert ist allerdings, dass die Beschäftigten aller drei Firmen nach den Unterlagen der zentralen Wahlkommission kein Herz für Republikaner haben: Keiner von deren Kandidaten kam in die Nähe der Spendenhöhe der demokratischen Konkurrenz. [gk]

Wired