HP: “Ich war eine Flasche”

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Der Druckerhersteller nutzt das Plastik gebrauchter Wasserflaschen für die Herstellung von Tintenpatronen.

Hewlett-Packard versucht, wie viele andere auch, auf den Marketingzug der “Green IT” aufzuspringen. Das Unternehmen erklärt, gebrauchten Wasserflaschen wieder Leben einzuhauchen, indem es sie verwendet, um Druckerpatronen herzustellen.

Man schließe so den Recyclingkreislauf für Tintenpatronen. Doch nur für ” Teile von Original HP Tintenpatronen” treffe diese Aussage bislang zu, schreibt HP selbst. Man nutze recyceltes Plastik, zum Beispiel von Wasserflaschen oder auch HP-Patronen, zur Herstellung von neuen “Original HP Tintendruckpatronen”. Und bisher wurden schon über 200 Millionen Patronen mit dem “Closed Loop”-Recyclingprogramm produziert. Dafür wurden im Jahr 2007 mehr als 2,26 Millionen Kilogramm wiederverwertbares Plastik verwendet.

Es sind aber noch nicht alle Herstellungsprozesse darauf ausgerichtet. Doch HP versucht aufzuholen: Im laufenden Jahr will man die Produktion mit Recyling-Mitteln verdoppeln. Ein neuer Recyclingprozess erleichtere die Verwendung unterschiedlicher Produkte und Härtegrade von wiederverwertbarem Plastik.

Der Anteil wiederverwendeter Inhaltsstoffe in HP-Tintendruckpatronen betrage inzwischen zwischen 70 und 100 Prozent des Gesamt-Plastikanteils. (mk)

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