China will die große Datenmauer öffnen

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Der Rest der weiten Webwelt soll aus China erreichbar sein. Zumindest ein wenig – und bis die Olympischen Spiele wieder vorbei sind.

Darüber sei in China eine politische Debatte im Gange, erklärte eine Sprecherin des Organisationskomitees. Eine Entscheidung werde in Kürze erwartet. Es geht unter anderem um den Zugang zu derzeit verbotenen Websites wie die der BBC.

Wang Hui, beim Organisationskommitee für die Medien zuständig: „Wir erleben jetzt diese Entwicklung, die auf die Anregungen einiger Journalisten zurückgeht sowie die Auswertung von Erfahrungen anderer Länder. Dies ist einer der Wege, auf denen die Olympischen Spiele den Fortschritt in China fördern.“

Wang erwartet, dass die Zensur gelockert ist, wenn die 20.000 Journalisten eintreffen, die über das Sportereignis berichten wollen. Versprechen will er es aber noch nicht, denn „die zuständigen Regierungsabteilungen arbeiten noch daran“. Unklar ist zudem noch, inwieweit Chinas Bürger die kleine olympische Freiheit nutzen dürfen.

(Nick Farrell/bk)

The Inquirer UK