Yahoo-Übernahme: Microsoft würde erstmals Schulden machen

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Eine Übernahme in dieser Größenordnung finanziert auch Microsoft nicht aus der Portokassen und wird sich wohl erstmals in der Firmengeschichte Geld leihen müssen.

Auf einer Konferenz für Investoren erklärte Microsofts Finanzchef Chris Liddell laut Reuters gestern: »Wenn Sie sich den Bar-Anteil anschauen, dann werden das mehr als 20 Milliarden Dollar sein. Das meiste können wir mit unseren vorhandenen Barmitteln bezahlen, aber voraussichtlich werden wir uns auch erstmals Geld leihen müssen.« Wie viel genau, ist allerdings noch unklar. Ohnehin steht noch die Zustimmung der Behörden und der Yahoo-Aktionäre zu der 44,6-Milliarden-Dollar-Offerte aus. (dd)

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