Spam-Versand: Europa läuft Nordamerika den Rang ab

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Die zunehmende Verbreitung von Breitbandanschlüssen in Europa sorgt dafür, dass immer mehr Werbemails von dort versandt werden.

Wie Symantec in seinem aktuellen Spam-Report berichtet, hat Europa in den vergangenen Monaten die Führung beim Spam-Versand übernommen. Kamen im August 2007 nur 30,6 Prozent der Werbemails aus Europa und 46,5 Prozent aus Nordamerika, so haben sich die Verhältnisse mittlerweile deutlich verschoben. Im Januar 2008 wurden bereits 44 Prozent der Spam-Mails von europäischen Rechnern verschickt und nur noch 35,1 Prozent von amerikanischen.

Zwar weist Symantec darauf hin, dass die Ursprünge der Massenmailings oft verschleiert werden, um DNS-basierte Filtersysteme auszutricksen. Dennoch sei der Trend klar erkennbar und hätte seine Ursachen höchstwahrscheinlich in der zunehmenden Verbreitung von Breitbandanschlüssen.

Dramatisch zurückgegangen ist den Sicherheitsexperten zufolge die Zahl der Spam-Mails mit Bildern. Sie erreichte im Januar 2007 ihren Höhepunkt, als 52 Prozent der Nachrichten mit einem Bild bestückt waren. Mittlerweile bringen nur noch 8 Prozent der Mails einen Anhang mit, wobei hier nicht nur Bilder, sondern auch andere Dateien gezählt wurden. (dd)

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